🌞 Standort
Die Stämmchen-Rose Marie Curie liebt sonnige Plätze mit mindestens sechs Stunden Licht am Tag. Ein luftiger, aber geschützter Standort beugt Krankheiten vor – ideal ist also ein Platz mit guter Luftzirkulation, aber ohne direkte Zugluft. Sie ist winterhart bis etwa –20 °C, braucht aber in jungen Jahren einen Pfahl zur Stabilisierung und etwas Winterschutz.
🌱 Boden
Am besten gedeiht diese Rose in lockerem, nährstoffreichem und gut durchlässigem Boden. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden. Der Boden sollte leicht sauer bis neutral sein (pH 6–6,8). Wenn vorher schon Rosen dort wuchsen, muss der Boden ausgetauscht oder tiefgründig verbessert werden – sonst droht Bodenmüdigkeit.
✂️ Rückschnitt
Ein gründlicher Rückschnitt erfolgt im zeitigen Frühjahr, bevor die Pflanze austreibt. Dabei werden abgestorbene und schwache Triebe entfernt, gesunde Triebe kürzt man etwa um ein Drittel ein. Im Herbst kann ein leichter Formschnitt erfolgen. Wichtig ist sauberes Werkzeug – das hält die Rose gesund und blühfreudig.
💧 Nährstoffe
Im Frühjahr freut sich die Rose über eine Gabe Rosendünger oder gut verrotteten Kompost. Eine zweite Düngung erfolgt nach der ersten Blüte. Ab Mitte Juli sollte man auf kaliumreiche Dünger umsteigen, damit die Pflanze gut ausreift. Im Herbst kann nochmals Kompost eingearbeitet werden. Eine Mulchschicht schützt vor dem Austrocknen und unterdrückt Unkraut.
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