Das Pampasgras ‘Rosea’ ist eine eindrucksvolle Sorte mit zart rosafarbenen Federblüten, die im Herbst für spektakuläre Gartenbilder sorgen. Die großen, elegant überhängenden Blütenrispen verleihen Beeten Struktur und Leichtigkeit und sind zugleich hervorragende Schnitt- und Trockenblumen.
🌞 Standort
Cortaderia selloana ‘Rosea’ benötigt einen vollsonnigen, warmen Standort. Nur bei intensiver Sonneneinstrahlung bildet die Pflanze kräftige Halme und üppige Blüten aus.
Ein windgeschützter Platz ist empfehlenswert, um die imposanten Blütenstände vor Beschädigungen zu bewahren.
Die Winterhärte liegt bei ca. –15 bis –18 °C. In rauen Regionen ist ein zusätzlicher Winterschutz ratsam.
Problematisch ist weniger Frost als vielmehr anhaltende Winterfeuchtigkeit.
🌱 Boden
Optimal ist ein:
Lockerer, sandig-lehmiger Boden
Gut durchlässig
Mäßig nährstoffreich
Der ideale pH-Wert liegt bei ca. 6,0–7,5 (schwach sauer bis neutral).
Eine gute Drainage ist entscheidend, da Pampasgras empfindlich auf Staunässe reagiert.
Der Feuchtigkeitsbedarf ist gering bis mittel; trockene Phasen werden gut toleriert.
✂️ Rückschnitt
Der Rückschnitt erfolgt:
Im zeitigen Frühjahr (März/April) vor dem Neuaustrieb
Alte Halme bodennah entfernen
Im Herbst sollten die Blätter zusammengebunden werden, um das Herz der Pflanze vor eindringender Nässe zu schützen.
Ein Schnitt im Herbst ist nicht empfehlenswert, da das Laub als natürlicher Frostschutz dient.
💧 Nährstoffe
Pampasgras benötigt eine mäßige, ausgewogene Düngung.
Empfehlung:
Im Frühjahr Kompost oder organischen Langzeitdünger ausbringen
Bei Kübelhaltung während der Wachstumsperiode regelmäßig, aber sparsam düngen
Organische Dünger sind ideal.
Ein Stickstoffüberschuss kann das Blattwachstum fördern, jedoch die Blütenbildung reduzieren.
Staunässe unbedingt vermeiden, um Wurzelschäden vorzubeugen.
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