🌞 Standort
Die Rosa canina liebt sonnige bis halbschattige Standorte. Sie kommt auch mit kargen oder trockeneren Böden gut zurecht und eignet sich besonders für naturnahe Pflanzungen und Wildhecken. Durch ihre hohe Winterhärte (bis -30 °C) ist sie absolut frostfest und widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen.
🌱 Boden
Diese heimische Wildrose ist äußerst anspruchslos an den Boden. Sie gedeiht auf nahezu allen durchlässigen Böden, mag jedoch einen mäßig nährstoffreichen, humosen bis sandig-lehmigen Untergrund. Der pH-Wert kann schwanken, ideal ist neutral bis schwach alkalisch (pH 6,5–7,5). Staunässe sollte vermieden werden, dafür ist sie sehr trockenheitsresistent.
✂️ Rückschnitt
Die Wildrose ist sehr schnittverträglich, jedoch meist pflegeleicht. Ein leichter Formschnitt oder Rückschnitt im Spätwinter (Februar/März) wird empfohlen, um die Pflanze kompakt und blühfreudig zu halten. Hecken können alle paar Jahre auf den Stock gesetzt werden, was die Vitalität fördert.
💧 Nährstoffe
In der Regel ist Rosa canina nicht auf regelmäßige Düngung angewiesen. In nährstoffärmeren Böden empfiehlt sich jedoch im Frühjahr etwas Kompost oder organischer Dünger. Eine Mulchschicht verbessert die Bodenstruktur und fördert die Feuchtigkeitsspeicherung. Zusätzliche Düngergaben sind meist nicht notwendig.
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