Die rotblättrige Zellernuss ist ein sehr attraktives Gehölz in jedem Garten.
Im März bilden sich dunkelrote Kätzchen. Daraus entstehen unzählige wohlschmeckende und aromatische Nüsse, deren Schale samtrot schimmert.
🌞 Standort
Die rotblättrige Zellernuss bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. In voller Sonne ist die rote Blattfärbung besonders intensiv. Die Sorte ist sehr winterhart und eignet sich auch für raue Lagen. Aufgrund der frühen Blüte sollten frostgefährdete Tallagen möglichst vermieden werden.
🌱 Boden
Optimal sind tiefgründige, lockere und nährstoffreiche Böden:
pH-Wert: schwach sauer bis neutral
Frisch bis mäßig feucht
Keine Staunässe
Kräftiges, tiefreichendes Herzwurzelsystem
Schwere Böden mit Kompost und Sand verbessern. Eine Mulchschicht schützt den Boden vor Austrocknung.
✂️ Rückschnitt
Ein regelmäßiger Schnitt fördert Vitalität und Ertrag:
Schnitthäufigkeit: alle 2–3 Jahre
Bester Zeitpunkt: Spätwinter (Januar–Februar)
Alte, bodennahe Triebe entfernen
Ziel: lockerer Aufbau mit ca. 8–10 kräftigen Haupttrieben
💧 Nährstoffe
Die Zellernuss hat einen mäßigen bis höheren Nährstoffbedarf:
Frühjahrsdüngung mit Kompost, Hornspänen oder organischem Beerendünger
Mulch aus Laub oder Rasenschnitt fördert Bodenleben
Bei Trockenheit gleichmäßig wässern, besonders während Fruchtentwicklung
Übermäßige Stickstoffgaben vermeiden – sie fördern Blattmasse statt Fruchtansatz.
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